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13 Produkte in der Datenbank · Preise zuletzt geprüft am 6. November 2026

Für Vereine

Newsletter für Vereine: günstige Tools im Vergleich

Welche Newsletter-Tools für Vereine passen: Gratis-Tarife, Preise bei 250 bis 5.000 Mitgliedern, Server in der EU und was beim Datenschutz gilt.

Dieser Artikel enthält Werbelinks, gekennzeichnet mit Anzeige. Mehr dazu unter So arbeiten wir.

Für die meisten Vereine reicht ein Gratis-Tarif oder ein sehr kleiner Bezahltarif. Bis 250 Mitglieder ist MailerLite kostenlos und erlaubt 2.500 E-Mails im Monat. Bis 1.000 Kontakte verschickt Mailjet gratis bis zu 6.000 E-Mails im Monat, höchstens 200 am Tag. Wer mehr braucht, zahlt bei Mailjet Starter 8 € im Monat für bis zu 2.000 Kontakte (Stand: 06.11.2026). Alle drei Anbieter speichern laut eigenen Angaben in der EU.

Für Vereine ungeeignet ist meist rapidmail: Die Angebote richten sich laut Anbieter an gewerbliche Kunden.

Welches Newsletter-Tool eignet sich für Vereine?

ToolGratis-TarifKleinster BezahltarifServerAutomationen
Mailjet1.000 Kontakte, 6.000 E-Mails/Monat, 200 pro TagStarter 8 € (8.000 E-Mails, 2.000 Kontakte)EUnur im Tarif Premium
MailerLite250 Abonnenten, 2.500 E-Mails/MonatComfort 11 € (500 Abonnenten)EUComfort: 50
Brevo300 E-Mails pro TagStarter 7 € (5.000 E-Mails, 500 Kontakte)EUab Standard
CleverReachLite: 250 Empfänger, 1.000 E-Mails/Monat, mit CleverReach-LogoBasic ab 15 €EUab Basic
Kitbis 10.000 AbonnentenCreator 39 USD bei 1.000USA und weitere Länderab Creator unbegrenzt
Mailchimp250 Kontakte, 500 Sendungen/Monatkeine Euro-Preise abgelesenUSAFree: keine

Monatspreise ohne Umsatzsteuer, Stand: 06.11.2026. Bei Mailjet kommt die französische Mehrwertsteuer hinzu; nur EU-Unternehmen mit USt-IdNr. können davon ausgenommen sein. Ein Verein ohne USt-IdNr. muss also voraussichtlich die Mehrwertsteuer obendrauf rechnen. Bei CleverReach nennt die Hilfeseite nicht, ob die Preise netto oder brutto sind.

Unsere Empfehlung:

  • Bis 250 Mitglieder: MailerLite Gratis. Die 2.500 E-Mails reichen für einen wöchentlichen Rundbrief an alle.
  • 250 bis 1.000 Mitglieder: Mailjet Gratis, wenn es egal ist, dass ein Versand an 800 Leute über vier Tage verteilt rausgeht. Sonst Mailjet Starter für 8 €.
  • Bis 2.000 Mitglieder: Mailjet Starter.
  • Mehr als 2.000 Mitglieder oder Automationen gewünscht: Rechnen Sie MailerLite Comfort und Brevo Standard mit dem Newsletter-Kostenrechner gegen.

Kit hat zwar den größten Gratis-Tarif, verarbeitet Daten aber laut Datenschutzerklärung in den USA und anderen Ländern. Für einen Verein, der Mitgliederdaten in der EU halten will, ist das unnötiger Aufwand.

Kann ein Verein einen Newsletter kostenlos verschicken?

Ja, mit Einschränkungen. Die Gratis-Tarife haben Grenzen bei Kontakten, Mails pro Monat oder Mails pro Tag, und manche fügen ein Logo ein. Bei CleverReach Lite steht das CleverReach-Logo in der Mail. Brevo begrenzt nur die Mails pro Tag. Die Details zu allen Gratis-Tarifen stehen unter Newsletter kostenlos verschicken.

Warum nicht einfach Outlook oder Gmail?

Weil es schnell schiefgeht. Wer 300 Adressen ins Feld „An“ oder „CC“ setzt, zeigt allen Empfängern die Adressen der anderen. Das ist eine Datenpanne. Auch mit BCC fehlen Abmeldelink, saubere Vorlage und eine Übersicht, wer die Mail bekommen hat. Bei größeren Mengen bremsen Mailanbieter den Versand oder sortieren die Mails als Spam aus. Wie ein Newsletter mit Tool aufgesetzt wird, zeigt die Anleitung Newsletter erstellen.

Dürfen Vereine Mitgliedern einen Newsletter ohne Einwilligung schicken?

Das hängt vom Inhalt ab.

Vereinsinterne Mitteilungen wie die Einladung zur Mitgliederversammlung, Trainingszeiten oder Änderungen der Beitragsordnung gehören zur Mitgliedschaft. Dafür nutzen Sie die E-Mail-Adresse, die das Mitglied für die Vereinskommunikation angegeben hat. Grundlage ist in der Regel die Mitgliedschaft selbst nach Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Werbliche Inhalte sind etwas anderes. Hinweise auf Angebote von Sponsoren, der Verkauf von Fanartikeln oder ein Newsletter an Nichtmitglieder können Werbung sein. Werbung per E-Mail braucht nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG eine vorherige ausdrückliche Einwilligung. Für Interessenten, Fans und Förderer ohne Mitgliedschaft holen Sie diese über ein Anmeldeformular mit Double-Opt-In ein.

Unser praktischer Rat: Trennen Sie zwei Listen. Eine für Pflichtmitteilungen an Mitglieder, eine für den allgemeinen Newsletter mit Anmeldung. Dann bleibt klar, wer was bekommen darf.

Datenschutz: Was der Vorstand erledigen muss

  • AV-Vertrag abschließen. Auch ein Verein braucht einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Newsletter-Anbieter. Bei Mailjet ist er laut Anbieter sofort verfügbar, bei MailerLite und Brevo Teil der Nutzungsbedingungen.
  • Datenschutzhinweise ergänzen. Nennen Sie das Tool, den Zweck und wo die Daten liegen.
  • Zugänge regeln. Legen Sie fest, wer im Vorstand Zugriff auf das Konto hat, und nutzen Sie keine privaten Konten einzelner Mitglieder. Sonst geht die Liste beim nächsten Vorstandswechsel verloren.
  • Austritte pflegen. Wer austritt, fliegt aus der Mitgliederliste; ob er im allgemeinen Newsletter bleibt, entscheidet seine eigene Anmeldung.

Welche Anbieter wo speichern, zeigt die Übersicht DSGVO-konforme Newsletter-Tools.

Häufige Fragen

Gibt es Rabatte für gemeinnützige Vereine?

In unseren Daten stehen keine Vereins- oder Non-Profit-Rabatte. Fragen Sie beim Anbieter nach, bevor Sie buchen.

Brauchen wir Automationen?

Selten. Eine Willkommensmail für neue Mitglieder ist praktisch, mehr brauchen die wenigsten Vereine. MailerLite Comfort hat 50 Automationen, Mailjet bietet sie nur im Tarif Premium. Mehr dazu unter E-Mail-Automation.